Solarspeicher: Bürger glauben an Erfolg der Batterie

Medienmitteilung
LichtBlick SE

Solarspeicher: Bürger glauben an Erfolg der Batterie

Hamburg, 24. Juli 2017 – In Deutschland sind inzwischen rund 60.000 Solarbatterien verbaut. Dass es zukünftig noch mehr werden, davon gehen knapp 75 Prozent der befragten Bürger aus. Die Mehrheit von ihnen (42%) meint, dass die Batterien bis 2025 ihren Durchbruch erleben. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage von YouGov im Auftrag vom Energie- und IT-Unternehmen LichtBlick.

Ungefähr jeder neunte Bundesbürger gibt an, dass er bis 2020 mit einem Durchbruch der Batteriespeicher rechnet. „Wer heute eine PV-Anlage auf seinem Dach installiert, sollte direkt auch einen Batteriespeicher mit einplanen,“ so Gero Lücking, Geschäftsführung Energiewirtschaft bei LichtBlick. „Die Speicherkapazität steigt und die Preise fallen. Bis 2020 sollen sie im Vergleich zu 2015 um 45 Prozent fallen.“ Doch noch ist der Preis der größte Hindernisgrund. 63 Prozent der Befragten geben an, dass die Kosten den Ausbau der Batterien hindern. Viele fühlen sich jedoch auch unzureichend informiert. 39 Prozent sagen, dass sie zu wenig über die Vorteile einer Batterie wissen. Weiteren 38 Prozent mangelt es an Informationen zu Fördermöglichkeiten. Ein zusätzliches Hemmnis ist für mehr als ein Drittel der Befragten, dass Mieter bislang nicht von der Installation eines Solarspeichers profitieren.

Etwa sieben Prozent der Befragten sind beim Thema PV-Strom und Solarspeicher selbst aktiv geworden: Sie haben bereits eine Solaranlage und/oder einen Speicher installiert. Fast ein Fünftel der Bürger denkt über eine Installation nach. Im Vergleich zu 2015 ist dieser Anteil leicht gestiegen. Vor zwei Jahren gaben sechs Prozent der Befragten an, eine PV-Anlage und/oder einen Speicher im Haus zu haben und 16 Prozent haben über einen Einbau nachgedacht.

Seit Anfang des Jahres ist LichtBlick in den Batteriemarkt eingestiegen und vermittelt Speicher der Hersteller Fronius und sonnen. „Wir denken das Thema Speicher heute schon vernetzt“, so Gero Lücking. „Alle Batterien im Angebot können zur SchwarmBatterie® werden, das heißt, dass sie zukünftig vernetzt im Schwarm mit den Energiemärkten kommunizieren und je nach Bedarf Strom speichern oder wieder ins Netz abgeben können.“ Neben dem Beitrag für die Energiewende werden Batterien so noch wirtschaftlicher für die Besitzer.

Umfragebedingungen: 

Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der YouGov Deutschland GmbH bereitgestellt. An der Befragung zwischen dem 21.06. und dem 23.06.2017 nahmen 2042 Personen teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung (Alter 18+).

Hinweis an die Redaktionen:

Sie finden die Grafik in druckfähiger Qualität auf unserer Medienseite zum Download: http://bit.ly/Umfrage_Solarspeicher

Über LichtBlick: 

LichtBlick ist ein Energie- und IT-Unternehmen. Über eine Million Menschen – die LichtBlicker – vertrauen bereits auf die reine Energie des Pioniers und Marktführers für Ökostrom und Ökogas. Das innovative Unternehmen entwickelt mit dem SchwarmDirigent® die IT-Plattform der Energiewende zur intelligenten Vernetzung dezentraler Kraftwerke, Speicher und Lasten. LichtBlick beschäftigt 500 Mitarbeiter und erzielte 2016 einen Umsatz von rund 670 Millionen Euro. Info: www.lichtblick.de

Kontakt: 

Anke Blacha, Referentin Unternehmenskommunikation
LichtBlick SE, Zirkusweg 6, 20359 Hamburg, Tel: 040 / 63601209
E-Mail: anke.blacha@lichtblick.de
LichtBlick auf Twitter: @lichtblick_de

Quelle: https://www.lichtblick.de/presse/news/2017/07/24/solarspeicher-buerger-glauben-an-erfolg-der-batterie/

Makrobiotik – Lehre vom „großen“ (gesunden, langen) Leben

Es wird für mich Zeit, hier etwas über meinen makrobiotischen Weg zu schreiben. Es gibt eine offizielle Definition unter https://de.wikipedia.org/wiki/Makrobiotik sowie diverse Zentren, Seminare, Bücher, Missverständnisse, Vorurteile, etc.

Für mich zählt eigentlich nur meine eigene ganz persönliche Erfahrung.

Als Kind war ich mit der mir bekannten (körperlichen und seelischen) Nahrung recht unzufrieden, ich habe lange (unbewusst) etwas anderes gesucht. In Bezug auf das Essen und die grundsätzliche Lebensphilosophie bin ich im Jugendalter bei der Makrobiotik fündig geworden und lebe dies im Herzen und der Seele 100%, im Alltag mal mehr mal weniger bzw. phasenweise sowie ich es mir selbst möglich mache(n kann).

Kennengelernt habe ich diesen Weg durch Dirk Benedict und sein Buch „Mein Leben als Kamikaze Cowboy“. Danach war ich 2-3x mit ihm persönlich unterwegs, einige Monate zum Kochunterricht im „Fröhlichen Reisball“ Hamburg von Imke Lamberts, ich bin Mitglied im „Ost-West-Zentrum e.V.“ von Klaus Schubring und war zu einigen Seminaren. 2016 folgte der Kontakt zum Yin-Yang-Shop Lübeck von Christian Schenk.

Inspiriert aus „Kamikaze Cowboy“ von Dirk Benedict:

„Die sieben Prinzipien der Ordnung des Universums:

  1. Alle Dinge sind differenzierte Systeme der Einen Unendlichkeit.
  2. Alles verändert sich.
  3. Alle Gegensätze ergänzen sich.
  4. Es gibt nichts Identisches.
  5. Was eine Vorderseite hat, hat auch eine Rückseite.
  6. Je größer die Vorderseite, desto größer die Rückseite.
  7. Was einen Anfang hat, hat auch ein Ende.

Die zwölf Theoreme des vereinigenden Prinzips:

  1. Die Eine Unendlichkeit differenziert sich selbst in Yin und Yang, die die Pole darstellen, die zur Wirkung gelangen, wenn die unendliche Zentrifugalkraft an den geometrischen Punkt der Gabelung kommt.
  2. Yin und Yang ergeben sich fortwährend aus der unendlichen Zentrifugalkraft.
  3. Yin ist zentrifugal, Yang ist zentripetal.
  4. Yin zieht Yang an. Yang zieht Yin an.
  5. Yin stößt Yin ab. Yang stößt Yang ab.
  6. Die Kraft der Anziehung und Abstoßung ist proportional zum Unterschied zwischen den Yin- und Yangkomponenten. Yin und Yang, in verschiedenen Proportionen zusammengesetzt, erzeugen Energie und alle Erscheinungsformen.
  7. Alle Erscheinungsformen sind vergänglich, sie verändern ständig ihre Zusammensetzung der Yin- und Yangkomponenten.
  8. Nichts ist nur Yin oder nur Yang. Alles ist mit Polarität verbunden.
  9. Es gibt nichts Neutrales. Bei jedem Vorkommnis ist entweder Yin oder Yang im Übermaß.
  10. Großes Yin zieht kleines Yin an. Großes Yang zieht kleines Yang an.
  11. Im Extrem produziert Yin Yang, und Yang produziert Yin.
  12. Alle physikalischen Formen und Objekte sind yang im Zentrum und yin an der Oberfläche.“

… Und wenn du das Gefühl hast, du hast es geschafft, versuch den Kamikaze Cowboy Code zu befolgen:
– Kau deinen Reis.
– Trink deinen Tee.
– Trag deine Klamotten.
– Und alles weitere wird sich von selbst ergeben.
Wenn du denkst, das klingt einfach … versuch es zehn Tage. Wenn du Erfolg hast, komme ich ein Jahr lang für dich kochen. Denk aber daran, im Code steht nicht drin: Lies dir ein Buch; schau dirs Fernsehen an; hör dir deine Stereoanlage an; sprich mit deinem Psychiater; usw. Versuch es zehn Tage, während du deine normale tägliche Routine erledigst. Denk dran: Sorgenmachen, argumentieren, rationalisieren ist nicht erlaubt. Nur kauen, trinken und tragen!
Und solltest du – per Zufall – hinter die wirkliche Bedeutung des Kamikaze Cowboy Codes kommen, dann vergiß alles, was ich gesagt habe. Tu was immer du willst. Iß, trink, trag, was immer du willst. Du hast es geschafft. Die Unendlichkeit ist dein, bist du. …“

Ich habe gar nicht viel darüber studiert wie andere, kann keine Nahrungsmittel im Detail erklären und bin kein Fitness-Veganer. Aber das Gefühl, sich wirklich richtig, richtig genährt und satt, klar und ruhig, frei und gesund, bewusst und mitfühlend zu fühlen, werde ich nie vergessen können 🙂 Wenn die Dinge sich harmonisch fügen und der Geschmackssinn sich ändert, der Körper sich anders anfühlt und Zusammenhänge logisch werden zwischen den Energien dieser Welt, die Verbindung mit allem in der wir leben, Chemie und Philosophie nichts getrenntes mehr sind, Körper Geist und Seele eine Einheit bilden, andere Blickwinkel möglich werden und vor allem – Reis und Hirse und Möhren und Zwiebeln und Pastinaken und Bohnen und Blumenkohl und … sooooooooo unendlich lecker schmecken… wette ich, würde niemand von euch noch darüber meckern oder blöd urteilen.

Ich habe selbst mehrfach erlebt, wie geprägt ich bin durch die Gewohnheiten und Meinungen der Menschen und Lebensphilosophien um mich herum, Geld- und Machtgier der Großkonzerne, politisches Pingpong sowie meine eigenen Gewohnheiten, Süchte, Ängste, Bedürfnisse, Faulheit, Genüsse, Blindheit, die tolle Fähigkeit zu Verdrängen was grad nicht passt und die vielen Argumente warum etwas nicht geht. Aber es geht auch anders und ja, ich liebe es zugegebener Weise auch ein Rebell zu sein und meinen eigenen Weg zu gehen, für das Gute zu kämpfen und meiner Intuition zu folgen. Vieles davon erlebe ich auf einer anderen Ebene gerade auch durch die indianischen Zeremonien, in jedem Fall spielt ein bewusstes Leben in Naturverbundenheit für mich die Hauptrolle.

Was mir z.B. am Herzen liegt, nicht nur in Bezug auf Essen:

  • Regional, saisonal, bio, fair, (möglichst) vegan, Permakultur
  • natürlich und frisch, auf Feuer/Gas kochen, sauberes Trinkwasser
  • Sonne, Mond, Wind, Wasser, Erde, Luft, Holz, Metall, Stein
  • viel kauen und schlafen
  • im Einklang mit Mond- und Sonnenenergie leben
  • Dankbarkeit, Wertschätzung, bedingungslose Liebe, Gerechtigkeit
  • Teilen, zusammen Essen, zusammen zelebrieren
  • Familie, Rituale, Tradition, Harmonie, Fürsorge, Mitfühlen
  • weniger ist mehr, back to basic, gesunde Basis
  • kleiner ökologischer Fußabdruck, Klimaschutz
  • niemandem unnötig Leid zufügen (Menschen, Tiere, Pflanzen, Spirits)
  • keine Dogmen sondern die natürliche Ordnung des Universums

Vielleicht schreibe ich ein anderes Mal noch mehr dazu, dies kam mir vorhin beim Beten/Ties machen für ein Leben in Glück, Gesundheit und Wachstum für die Kinder, Ungeborenen und zukünftigen Generationen wieder mal besonders stark in den Sinn. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen auf seinem/ihrem Weg. Für persönlichen Austausch bin ich offen und dankbar.

Alles Liebe, Melanie

Ladesäulen-Check Deutschland: Stromtankstellen kompliziert und oft teuer

Medienmitteilung
LichtBlick SE

Ladesäulen-Check Deutschland: Stromtankstellen kompliziert und oft teuer

Hamburg, 11. Juli 2017 – Für Fahrer von Elektroautos ist das Stromtanken an öffentlichen Ladesäulen kompliziert und häufig zu teuer. In der Spitze zahlen sie für eine Reichweite von 100 Kilometern inklusive einmaliger Gebühr bis zu 25 Euro. Die komplexen Tarifstrukturen sind für Verbraucher kaum zu durchschauen. Bei acht der 11 untersuchten Ladesäulen-Betreiber ist zudem kein spontanes Laden ohne vorherige Anmeldung möglich. Das sind die wichtigsten Ergebnisse des ersten großen Ladesäulen-Checks in Deutschland. Die Untersuchung, die rund 80 Prozent aller öffentlichen Ladesäulen stichprobenartig betrachtet hat, wurde durch das Recherche- und Marktforschungsunternehmen statista im Auftrag des Energie- und IT Unternehmens LichtBlick durchgeführt.

„Das Chaos an Deutschlands Ladesäulen ist gewaltig. Intransparente Stromtarife und Zugangshürden schrecken Verbraucher ab. Selbst die Experten benötigten für unsere Untersuchung mehrere Tage, um die Tarife und Preise der verschiedenen Betreiber vergleichen zu können. Mit diesem System ist die Verkehrswende zum Scheitern verurteilt“, so Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft von LichtBlick.

LichtBlick schlägt deshalb eine radikale Umkehr beim Ausbau der Ladeinfrastruktur vor. „Künftig muss jeder Kunde seinen Haushaltsstrom-Tarif an jeder öffentlichen Ladesäule tanken können. Das ist transparent und verbraucherfreundlich“, so Lücking. „Dazu sollten die Strom-Zapfsäulen dem Netz zugeschlagen werden, jeder Stromanbieter soll seine Tarife an jeder Ladesäule anbieten können. Nur so kann auch die regionale Monopolstellung einzelner Betreiber konsequent verhindert werden.“

Die meisten Ladesäulenbetreiber rechnen nicht nach Verbrauch ab, sondern nach Ladezeit. Umgerechnet auf den Preis pro Kilowattstunde ergeben sich oft deutlich höhere Preise als für Haushaltsstrom. So kostet die Kilowattstunde Ladestrom beim größten deutschen Ladesäulenbetreiber, innogy, der vor allem im Rhein-Ruhr-Gebiet Stromtankstellen betreibt, 66,9 Cent. Bei der EWE, deren Ladesäulen im Elbe-Weser-Ems-Gebiet stehen, kostet die Kilowattstunde 52,7 Cent, bei den Stadtwerken München 47,3 Cent und bei Allego/The New Motion in Berlin 32,2 Cent. Diese Tarife sind damit deutlich teurer als Haushaltsstrom mit durchschnittlich 29 Cent je Kilowattstunde. Besonders kostspielig ist das Laden an den Säulen von EnBW im Raum Stuttgart, denn neben einem Kilowattstundenpreis von 32,4 Cent fällt hier eine einmalige Registrierungsgebühr von 20 Euro an.

Vergleichbar mit dem Haushaltsstrompreis ist dagegen der Tarif von Stromnetz Hamburg/Hamburg Energie (29,5 Cent/kWh), günstiger ist der Tankstrom bei Mainova (18,8 Cent/kWh) oder bei Drewag-Stadtwerke Dresden (13,5 Cent/kWh).

Berechnungsgrundlage waren jeweils die Kosten pro Kilowattstunde für eine Tankfüllung für 100 Kilometer mit einem Nissan Leaf (ca. 16 kWh) an einem AC-1-Anschluss mit einer Leistung von 7,4 Kilowatt. Es wurden ausschließlich Tarife ohne Vertragsbindung berücksichtigt.

Kostenlos tanken Elektroautofahrer Strom bislang bei den Stadtwerken Leipzig, den Stadtwerken Düsseldorf und der RheinEnergie, da sich für diese Betreiber vermutlich eine Abrechnung aufgrund der wenigen Tankvorgänge bisher noch nicht lohnt.

Ein weiteres Hindernis für Elektroautos ist der Zugang zu den Ladesäulen. Ein spontanes Stromtanken ist nur bei drei von elf Ladesäulenbetreibern möglich (innogy, EWE, Mainova).

Ein Praxistest von LichtBlick in Hamburg hat zudem ergeben, dass beim Laden an öffentlichen Säulen auch noch versteckte Kosten anfallen können. Wählt der E-Autofahrer an einer Säule von Stromnetz Hamburg das Zahlen per SMS, so zahlt er hierfür zusätzlich einen Starttarif von 1,73 Euro sowie einen festen Aufschlag von 12,5 Prozent auf den Gesamtbetrag als Servicegebühr.

Hinweis für Journalisten: Eine Infografik zum Ladesäulen-Check Deutschland sowie weitere Informationen und druckfähige Bilder finden Sie hier: http://bit.ly/Ladesäulen-Check

Über LichtBlick: 

LichtBlick ist ein Energie- und IT-Unternehmen. Über eine Millionen Menschen – die LichtBlicker – vertrauen bereits auf die reine Energie des Pioniers und Marktführers für Ökostrom und Ökogas. Das innovative Unternehmen entwickelt mit dem SchwarmDirigent® die IT-Plattform der Energiewende zur intelligenten Vernetzung dezentraler Kraftwerke, Speicher und Lasten. LichtBlick beschäftigt 500 Mitarbeiter und erzielte 2016 einen Umsatz von rund 670 Millionen Euro. Info: www.lichtblick.de

Kontakt: 

Frank Krippner, Referent Unternehmenskommunikation, LichtBlick SE,
Tel. 040-6360-1485, E-Mail: frank.krippner@lichtblick.de
www.lichtblick.de

Quelle: https://www.lichtblick.de/presse/news/2017/07/10/ladesaeulen-check-deutschland-stromtankstellen-kompliziert-und-oft-teuer/

Klare Botschaft zum G20-Gipfel

Gemeinsame Medienmitteilung
WWF/LichtBlick

Klare Botschaft zum G20-Gipfel

Bildmotiv: The Climate Crisis Hurts Us All. Act On Paris Now! 

Berlin/Hamburg, 30. Juni 2017: Im Vorfeld des G20-Gipfels am 7. und 8. Juli senden die Energiewendepartner WWF und LichtBlick eine klare Botschaft an die Gipfelteilnehmer aus aller Welt. In überdimensional großen Buchstaben ist an der Fassade der LichtBlick-Zentrale in Hamburg, am Zirkusweg 4 (Platz vor Astraturm), zu lesen: THE CLIMATE CRISIS HURTS US ALL. ACT ON PARIS NOW! (Die Klimakrise schadet uns allen. Das Pariser Abkommen jetzt umsetzen!) 

WWF und LichtBlick fordern die führenden Industrie- und Schwellenländer damit auf, an den Zielen des Pariser Klimaabkommens festzuhalten und deutlich mehr Anstrengungen zum Schutz des Klimas zu unternehmen.

„Wenn wir weiter das Klima anheizen, zerstören wir unsere Lebensgrundlagen. Wir müssen jetzt etwas tun, um das Schlimmste zu verhindern. Die Staatschefs der G20 dürfen sich nicht von der Kurzsichtigkeit einzelner Politiker aufhalten lassen“, sagt Michael Schäfer, Leiter des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland.

„Die G20-Staaten sind für 80 Prozent der Klimakatastrophe verantwortlich. Nicht nur die USA stehen im Fokus, auch die deutschen Klimaschutzziele drohen zu scheitern. Seit 2009 ist Deutschlands CO2-Ausstoß unverändert hoch und nicht gesunken“, mahnt Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei LichtBlick.

Druckfähiges Bildmaterial für Ihre Berichterstattung finden Sie zum Download auf www.energiewendebeschleunigen.de/presse/

Über LichtBlick und WWF:

Das Energie- und IT-Unternehmen LichtBlick und die Naturschutzorganisation WWF Deutschland wollen gemeinsam die Energiewende in Deutschland beschleunigen. Zusammen verfolgen sie das Ziel, Menschen für Veränderung zu begeistern und die enormen Chancen einer erneuerbaren Energie-Zukunft sichtbar zu machen. Mehr Informationen gibt es unter www.energiewendebeschleunigen.de im Internet.

Kontakt:  

Lea Vranicar, Pressestelle WWF, Tel. 030 311 777 467, E-Mail: lea.vranicar@wwf.de
Frank Krippner, Pressestelle LichtBlick, Tel.: 040 6360 1485, E-Mail: frank.krippner@lichtblick.de

www.lichtblick.de
www.lichtblickblog.de
www.facebook.de/lichtblick.de

Quelle: https://www.lichtblick.de/presse/news/2017/06/30/klare-botschaft-zum-g20-gipfel/

21.06.17 Steintanz Ungarn

Zum Fotoalbum bitte auf das Bild klicken:Vom 21.-25. Juni 2017 fand der erste Steintanz von Jens Hofmann in Ungarn statt. Mit Vor- und Nachbereitung waren bis zu 40 Menschen (davon 15 aus Deutschland) für bis zu 12 Tage dort. Der Platz befindet sich ca. 120 km südlich von Budapest, nahe Bocsa, inmitten einer fast unberührten und wunderschönen Natur. Diese indianische Zeremonie begann zur Sommersonnenwende mit dem Aufstellen des Baumes (Treeday) und es folgten vier Tanztage mit jeweils ca. 6-8 Runden von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und 4 Runden in der Nacht. Wer mehr wissen oder in den nächsten Jahren dabei sein möchte, ist herzlich eingeladen mit uns Kontakt aufzunehmen und hier mehr zu lesen:

Four Directions Peoples Society: http://4dsociety.net/z_steintanz.html

Informationen zur Anreise (ggf. gemeinschaftlich) und Unterbringung sowie kombinierbarem Urlaub folgen hier evtl. später, bis dahin gibt es unsere Erfahrungen und Tipps gern persönlich im Gespräch 😉

Imagefilm: KiezStrom E-Ladesäulen

Am 27.06. haben wir gemeinsam mit dem FC St. Pauli die erste E-Tankstelle der Bundesliga vorm Millerntor eröffnet.

Wir haben das Ereignis genutzt, um LichtBlicker und St. Pauli Größen vor die Kamera zu holen und somit einen Imagefilm für unsere Kooperation zu erstellen.

Ganz untypisch für Hamburg war es ein warmer und sonniger Tag – entsprechend schön ist das Ergebnis geworden. Nehmt euch ein paar Minuten Zeit und schaut doch mal rein:

Quelle: LichtBlick SE

FC St. Pauli und KiezStrom elektrifizieren

FC St. Pauli und KiezStrom elektrifizieren

FC St. Pauli und KiezStrom elektrifizieren

Schon seit 2013 gehen der FC St. Pauli und LichtBlick mit dem Ökostrom-Produkt KiezStrom erfolgreich gemeinsame Wege. KiezStrom ist nachhaltiger Ökostrom aus erneuerbaren Quellen in Deutschland für Fans des FC St. Pauli. Ab sofort fließt KiezStrom auch in E-Autos: Auf dem Harald-Stender-Platz vor dem Millerntor-Stadion haben der FC St. Pauli und LichtBlick eine E-Tankstelle gebaut, die am heutigen Dienstag (27. Juni) eröffnet worden ist, um im Rahmen der Energiewende einen Beitrag zur Umstellung auf Elektromobilität zu leisten.

„Der FC St. Pauli elektrisiert die Massen und elektrifiziert nun auch eine neue und klimaschonende Art der Fortbewegung für unsere Fans und für jedermann“, so Andreas Rettig, Geschäftsführer des FC St. Pauli. Olaf Westermann, Geschäftsführung Vertrieb und Marketing bei LichtBlick ergänzt: „Der Umstieg auf klimafreundliche Mobilität mit Ökostrom ist ein wichtiger Baustein für die Energiewende. Wir freuen uns gemeinsam mit dem FC St. Pauli so ein wichtiges, zukunftsweisendes Projekt umzusetzen.“

Dr. Rolf Bösinger, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, ergänzt: „Ich danke dem FC St. Pauli für sein Engagement, durch die neuen Lademöglichkeiten das Thema Elektromobilität für Hamburg weiter voranzubringen und würde mir wünschen, dass sich bei anderen Sportvereinen entsprechende Nachahmer finden würden. Denn klar ist, dass ein Transformationsprozess hin zu einem zukunftsfähigen Verkehrsansatz in Hamburg nur gelingen wird, wenn Politik und Gesellschaft ihn gemeinsam und auf Augenhöhe voranbringen.“

Die moderne E-Zapfstation ist zudem ein Hingucker: Der Hamburger Künstler Rebelzer hat die Station mit einem Wandgemälde verschönert. Der Street Art-Künstler ist regelmäßig bei der Millerntor Gallery vertreten und eines seiner Werke schmückt bereits die Seitenwand der neuen Gegengeraden des Millerntor-Stadions.

Als halb-öffentliche Ladesäule mit insgesamt vier Ladepunkten steht die E-Ladestation nicht nur KiezStrom-Kunden und den Mitarbeitern des FC St. Pauli zur Verfügung, sondern jedem Fahrer eines Elektroautos. Die KiezStrom-Ladechips (Antrag) erhält man im Fanshop des FC St. Pauli oder online unter WWW.KIEZSTROM.COM und kann dann bequem per Ladechip und Lastschriftverfahren tanken. Die ersten 50 Neukunden erhalten als Willkommensgeschenk jeweils zwei Eintrittskarten zum Spiel gegen Werder Bremen am 22. Juli im Millerntor-Stadion. Fahrer ohne Anmeldung bei KiezStrom erhalten beim Anbieter The New Motion per Anruf auf der Hotline (030-21502848) einen adhoc-Zugang, mit dem sie ihr E-Auto mit Ökostrom laden können. Die Abrechnung erfolgt per App über die Telefonrechnung.

An der FC St. Pauli Ladestation laden E-Autofahrer ihr Fahrzeug für 26,99 Cent pro Kilowattstunde. Das Angebot steht Nutzern außer an Heimspieltagen des FC St. Pauli täglich rund um die Uhr zur Verfügung und wurde von der Stadt Hamburg durch Mittel der Investitions- und Förderbank unterstützt.

Weiter Informationen zum Angebot unter WWW.KIEZSTROM.COM.

Kontakt LichtBlick:

Anke Blacha, Referentin Unternehmenskommunikation, LichtBlick SE, Zirkusweg 6, 20359 Hamburg, Tel. 040-6360-1209, E-Mail: anke.blacha@lichtblick.de

Kontakt FC St. Pauli:

Christoph Pieper, Leitung Medien, FC St. Pauli von 1910 e.V., Harald-Stender-Platz 1, 20359 Hamburg, Tel. 040-317874-39, E-Mail: christoph.pieper@fcstpauli.com

Quelle: https://www.lichtblick.de/presse/news/2017/06/27/fc-st-pauli-und-kiezstrom-elektrifizieren/

Umfrage: Bürger wollen Energiewende aktiv mitgestalten

Umfrage: Bürger wollen Energiewende aktiv mitgestalten

Our Energy. Our Future. – Besonderer Fassadenfilm feiert Premiere in Hamburg

Deutschland 2025: 42 Prozent der Bürger verbrauchen deutlich weniger Energie als heute. Fast jeder Dritte fährt ein Elektroauto oder verzichtet komplett auf ein Auto (29 Prozent). Immerhin jeder Fünfte (19 Prozent) nutzt bereits den Strom, der im eigenen Haus erzeugt wird. Im Auftrag der Energiewendepartner WWF und LichtBlick hat das Meinungsforschungsinstitut YouGov 2057 Menschen in Deutschland nach ihrem persönlichen Beitrag zur Energiewende gefragt*.  „Diese Ergebnisse machen Mut. Viele Menschen wollen die Energiewende aktiv mitgestalten“, bilanziert Michael Schäfer, Leiter des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland.

Die Menschen als entscheidender Treiber der Energiewende – das zeigen der WWF und LichtBlick auch mit ihrer bundesweiten #OurEnergy Tour. Die Tour startet am 16. Juni um 21:45 Uhr auf dem STAMP-Festival in Hamburg. Auf eine Häuserfassade in Altona projizieren der WWF und LichtBlick einen außergewöhnlichen Film, in dem sich überdimensional groß Menschen in Energiewesen verwandeln und so die Energie sichtbar machen, die in uns allen steckt. „Jeder Einzelne kann mit seiner Energie zum Fortschritt der Energiewende beitragen. Genau das machen wir mit unserem ungewöhnlichen Film auf unterhaltsame Weise sichtbar“, sagt Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei LichtBlick.

Vielen Menschen geht die Energiewende in Deutschland nicht schnell genug voran – auch das zeigt die aktuelle Umfrage: 45 Prozent der Befragten sind mit dem Fortschritt der Energiewende eher bzw. sehr unzufrieden, zufrieden sind mit 41 Prozent etwas weniger. Beim Ausbau der Elektromobilität ist das Ergebnis noch eindeutiger: Damit sind 55 Prozent der Befragten eher bzw. sehr unzufrieden, nur 26 Prozent sind zufrieden.

In Hamburg ist der Anteil der erneuerbaren Energien bislang sehr gering. Durch die Inbetriebnahme des Steinkohlekraftwerks Moorburg im Jahr 2015 brach er sogar noch auf rund die Hälfte ein: Nur noch sieben Prozent des in Hamburg produzierten Stroms wird nach den Daten vom Länderarbeitskreis Energiebilanzen aus erneuerbaren Energien gewonnen, bundesweit sind es 29 Prozent. Der Anteil von Elektroautos und Hybridfahrzeugen liegt in Hamburg dafür knapp über dem bundesweiten Durchschnitt. Insgesamt sind 858 reine Elektroautos und 2854 Hybridfahrzeuge auf Hamburger Straßen unterwegs.

Details zur #OurEnergy Tour 2017:

Nach der Premiere in Hamburg geht #OurEnergy auf Tournee. In fünf weiteren Städten wird der Fassadenfilm zu sehen sein: Köln (15. Juli), Frankfurt am Main (25. August), Dresden (16. September), Berlin (6. Oktober) und München (14. Oktober). Alle Informationen zur Tour finden sich unter WWW.ENERGIEWENDEBESCHLEUNIGEN.DE, der gemeinsamen Webseite von WWF und LichtBlick. Im dortigen Pressebereich stehen Bilder des Films für Ihre Publikation bereit.

Über LichtBlick und WWF:                                                                                

Das Energie- und IT-Unternehmen LichtBlick und die Naturschutzorganisation WWF Deutschland wollen gemeinsam die Energiewende in Deutschland beschleunigen. Zusammen verfolgen sie das Ziel, Menschen für Veränderung zu begeistern und die enormen Chancen einer erneuerbaren Energie-Zukunft sichtbar zu machen. Mehr Informationen gibt es unter WWW.ENERGIEWENDEBESCHLEUNIGEN.DE im Internet.

Kontakt: 

Lea Vranicar, Pressestelle WWF, Tel. 030 311 777 467, E-Mail: LEA.VRANICAR@WWF.DE
Frank Krippner, Pressestelle LichtBlick, Tel.: 040 6360 1485, E-Mail: FRANK.KRIPPNER@LICHTBLICK.DE

*Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der YouGov Deutschland GmbH bereitgestellt. An der Befragung zwischen dem 24.05. und dem 29.05.2017 nahmen 2057 Personen teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung (Alter 18+).

Quelle: https://www.lichtblick.de/presse/news/2017/06/13/umfrage-buerger-wollen-energiewende-aktiv-mitgestalten/

Mieterstrom-Umfrage: Zwei Drittel der Mieter wollen vor Ort erzeugten Strom

Medienmitteilung

Mieterstrom-Umfrage: Zwei Drittel der Mieter wollen vor Ort erzeugten Strom

Hamburg, 25. April 2017 – Am morgigen Mittwoch verabschiedet das Kabinett voraussichtlich das Mieterstromgesetz. Damit ist der Weg für die Förderung von Mieterstrom geebnet und Unternehmen sowie Dienstleister können sich bei der Umsetzung neuer Projekte auf einheitliche Rahmenbedingungen verlassen. Dass ein Handeln seitens der Gesetzgeber dringend notwendig ist, zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Energie- und IT-Unternehmens LichtBlick: 66 Prozent der befragten Mieter können sich vorstellen, Mieterstrom zu beziehen. Lediglich jeder sechste Mieter würde sich gegen Mieterstrom entscheiden.

Mit Mieterstrom können endlich auch Bewohner von Mehrfamilienhäusern von der Energiewende und damit von geringen Strompreisen profitieren. Die größte Hürde bei der Etablierung von Mieterstrom dürfte nicht die Akzeptanz der Bewohner sein, sondern fehlende erneuerbare Anlagen. Die LichtBlick-Umfrage zeigt, dass in 82 Prozent der Mietswohnungen keine Anlagen installiert sind, mit denen vor Ort grüner Strom erzeugt werden könnte, also beispielsweise Blockheizkraftwerke oder PV-Anlagen. Nur 12 Prozent der befragten Mieter geben an, dass ihrer Kenntnis nach erneuerbare Anlagen in ihrer Mietswohnung vorhanden sind. „Um das Potenzial von 3,8 Millionen Wohnungen, die für Mieterstrom in Deutschland laut einer Studie vom Bundeswirtschaftsministerium in Frage kommen, voll auszuschöpfen, müssen in den kommenden Jahren rund 370.000 Solaranlagen installiert werden“, so Gero Lücking, Geschäftsführung Energiewirtschaft bei LichtBlick. „Das sind lohnende Investitionen und ein wichtiger Impuls für die Energiewende. Mieterstrom entlastet auf lange Sicht das EEG-Konto.“

LichtBlick war das erste Unternehmen, das Mieterstrom für eine Vielzahl von Bewohnern zugänglich gemacht hat. Das erste und größte Projekt steht in Berlin-Hellersdorf. „Seit 2013 setzen wir uns dafür ein, dass Mieterstrom gesetzlich geregelt wird. Bislang mussten alle Projekte einzeln unter anderem mit Netzbetreibern abgestimmt werden, da es keine einheitlichen Rahmenbedingungen gab“, so Lücking. „Das aktuelle Gesetz bringt Klarheit und ist ein wichtiges Signal für den Mieterstrom-Markt.“ Die Dringlichkeit eines Mieterstromgesetzes, das zukünftig mehr wirtschaftlich rentable Projekte ermöglicht, zeigt auch die LichtBlick-Umfrage: Nur vier Prozent aller Befragten beziehen nach eigenen Angaben bereits Mieterstrom.

Die Ergebnisse beruhen auf einer repräsentativen Umfrage des Markforschungsinstitutes YouGov im Auftrag des Energie- und IT-Unternehmens. An der Befragung im April 2017 nahmen 2.017 Personen teil, darunter 1.371 Mieter.

Über LichtBlick:
LichtBlick ist ein Energie- und IT-Unternehmen. Über eine Million Menschen – die LichtBlicker – vertrauen bereits auf die reine Energie des Pioniers und Marktführers für Ökostrom und Ökogas. Das innovative Unternehmen entwickelt mit dem SchwarmDirigent® die IT-Plattform der Energiewende zur intelligenten Vernetzung dezentraler Kraftwerke, Speicher und Lasten. LichtBlick beschäftigt 500 Mitarbeiter und erzielte 2016 einen Umsatz von rund 670 Millionen Euro. Info: www.lichtblick.de

Kontakt:
Anke Blacha, Referentin Unternehmenskommunikation
LichtBlick SE, Zirkusweg 6, 20359 Hamburg, Tel: 040 / 63601209
E-Mail: anke.blacha@lichtblick.de
LichtBlick auf Twitter: @lichtblick_de

Quelle: https://www.lichtblick.de/presse/news/2017/04/25/mieterstrom-umfrage-zwei-drittel-der-mieter-wollen-vor-ort-erzeugten-strom/

„Grüner als der Bundesdurchschnitt“: Viele Versorger schummeln bei Stromherkunft

Medienmitteilung

„Grüner als der Bundesdurchschnitt“: Viele Versorger schummeln bei Stromherkunft

*** Der „Faktencheck Strommix“ (PDF, 7 Seiten) und weitere Informationen zur Stromkennzeichnung zum Download unter bit.ly/strommix ***

Hamburg, 31. März 2017 – Viele Versorger stellen ihre Stromlieferung sauberer dar, als sie ist. Die Anbieter behaupten in ihrer Öffentlichkeitsarbeit, der von ihnen gelieferte Strom enthalte einen höheren Anteil an erneuerbaren Energien als der bundesweite Durchschnitt. Das ist jedoch nicht der Fall. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die ein Bündnis aus Deutscher Umwelthilfe, Robin Wood, Greenpeace Energy, EWS Schönau, NATURSTROM und LichtBlick vorgelegt hat.

Wie das Handelsblatt in seiner heutigen Ausgabe berichtet, haben Verbraucherschützer bereits Energieversorger wegen „Irreführung der Kunden“ abgemahnt.

„Verbraucher werden getäuscht, um das angeblich grüne Image der Versorger aufzupolieren“, sagt Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft von LichtBlick. Für den „Faktencheck Strommix“ wurden 40 von 1.100 Anbietern in Deutschland unter die Lupe genommen. Jeder vierte untersuchte Versorger erweckt den Eindruck, er beschaffe mehr Grünstrom für seine Kunden, als er es tatsächlich tut. „Wir sehen hier nur die Spitze des Eisberges“, so Lücking.

So schreiben zum Beispiel die Stadtwerke Kiel auf ihrer Website zu ihrem Strommix 2015: „Über 47 Prozent unseres Stromes stammte aus regenerativen Quellen“. Zudem „nutzten“ die Stadtwerke angeblich mehr Ökostrom als der Bundesdurchschnitt, der bei 32 Prozent liegt. Tatsächlich kaufen die Kieler nach den Berechnungen in der Untersuchung jedoch nur etwa sechs Prozent grünen Strom für Ihre Kunden ein.

Auch die Stadtwerke Schweinfurt behaupten in einer Pressemitteilung, sie lägen „in Bezug auf den Grünstrom über dem bundesweiten Durchschnitt“. Tatsächlich kauften die Stadtwerke jedoch weniger als 5 Prozent erneuerbare Energie ein. Vergleichbare Darstellungen fanden sich zum Zeitpunkt der Untersuchung auch bei den Stadtwerken Bochum, Düsseldorf, Leipzig, Unna, Dortmund (DEW 21), Fulda (Rhön Energie) und Frankfurt (Mainova) sowie beim Anbieter Energiegut.

Hintergrund ist die gesetzliche Stromkennzeichnung. Sie verpflichtet Versorger dazu, in ihrem Strommix einen Pflichtanteil von bis zu 46 Prozent EEG-Strom auszuweisen. Das Problem: Dieser EEG-Strom wird nicht von den Versorgern eingekauft. Der Strommix der Versorger erscheint also umweltfreundlicher, als er ist. Im Gegenzug wird der Anteil von Kohle- und Atomstrom in den Stromtarifen künstlich kleingerechnet.

„Der Gesetzgeber nimmt bewusst in Kauf, dass die Kennzeichnung von Stromtarifen nicht die Strom-Einkaufspolitik der Anbieter abbildet. Sie können sich auf diese Weise umweltfreundlicher darstellen, als sie sind. Das ist unseriös“, erläutert Dr. Peter Ahmels, Bereichsleiter Energie und Klimaschutz der Deutschen Umwelthilfe.

Um dem Missbrauch einen Riegel vorzuschieben, fordert das Bündnis eine Reform der Stromkennzeichnung. Sie müsse künftig wieder zu 100 Prozent den Stromeinkauf der Versorger abbilden. „Auch für Strom muss gelten: Es darf nur das draufstehen, was drin ist“, so Marcel Keiffenheim, Leiter Politik und Kommunikation bei Greenpeace Energy. Zusätzlich sollen Stromkunden künftig genauer darüber informiert werden, wie sie unabhängig von der Stromlieferung ihres Versorgers durch die Zahlung der EEG-Umlage den Ausbau der erneuerbaren Energie fördern.

Kontakte:

  • • LichtBlick SE, Ralph Kampwirth, Bereichsleiter Unternehmenskommunikation

Tel. 040/6360-1208, ralph.kampwirth@lichtblick.de

  • • DUH, Dr. Peter Ahmels, Leiter Energie und Klimaschutz

Tel. 030/2400867-91, ahmels@duh.de

  • • ROBIN WOOD e.V., Dr. Philip Bedall, Energiereferent

Tel 040/380892-21, energie@robinwood.de

  • • Greenpeace Energy eG, Christoph Rasch, Pressesprecher

Tel. 030/28482-210, christoph.rasch@greenpeace-energy.de

  • • NATURSTROM AG, Dr. Tim Loppe, Leiter Presse/Medien

Tel. 0221/77900-363, loppe@naturstrom.de

  • • EWS Schönau, Sebastian Sladek, Geschäftsführer

Tel. 07673-885-34, s.sladek@ews-schoenau.de

Quelle: https://www.lichtblick.de/presse/news/2017/03/31/grüner-als-der-bundesdurchschnitt-viele-versorger-schummeln-bei-stromherkunft/