Ein Leben mit Zeremonien

Fotoalbum von unserem Leben mit Zeremonien (bitte auf das Foto klicken):

Hier möchte ich (Melanie) euch einen kleinen allgemeinen Einblick geben in unser Leben mit Zeremonien, in unserem Zuhause in Lokfeld und an anderen Plätzen in der Welt.

Viele Menschen suchen ein wieder mehr (natur-) verbundenes Leben, oder den Sinn des Lebens und die Frage nach einer göttlichen Verbindung oder zu unseren Vorfahren, oft Gemeinschaft und persönliche Entwicklung und Heilung in oder nach schweren Zeiten oder Krankheiten, oder fühlen sich einfach richtig gut in einer Schwitzhütte. Und wünschen sich, allen anderen, den Kindern und zukünftigen Generationen ein Leben in Glück und Gesundheit. So ist es auch bei uns.

Jens Hofmann erzählt auf seiner Website (www.jens-hofmann.de) mehr über sich und seinen Weg mit Zeremonien seit 1988. Er lebt in einer Gemeinschaft mit seinem älteren Bruder, Tobias Heinrichs in Niedersachsen, der adoptiert ist von der Familie Chipps in Süd Dakota, der „Four Directions Peoples Society“. Inzwischen hat sich ein Kreis auch in Ungarn und Schweden gebildet. Neben der Schwitzhütte gibt es noch andere Zeremonien wie der Canupazeremonie, dem Steintanz, der Visionssuche, der Yuwipi, der Lowampi oder der Five Stick. Tipimeetings kommen u.a. durch die Familie von Jens jüngerem Bruder, Michael Running Shield, in Süd Dakota.

Ich selbst wurde 2008 von Anke Kleesiek zu meiner ersten Schwitzhütte mitgenommen und fühlte mich dabei unendlich glücklich und richtig. Seit 2009 finden Schwitzhütten mit Jens oder anderen (seit 2016 auch mit mir) in meinem Garten statt, mehr zu der Indianischen Schwitzhüttenzeremonie in der Tradition der Familie Chipps steht hier.

Seit Sommer 2015 gehen wir den Weg zusammen und lebt Jens bei mir in Lokfeld. 2016 waren wir im Reservat in Süd Dakota und 2017 fand Jens erster Steintanz in Ungarn statt. Besonders berührt mich die starke Verbundenheit mit der Natur (Feuer, Wasser, Erde, Luft, Steine, Metall, Mond, Sonne, Morgenstern, Abendstern, Jahreszeiten, …) und allen Wesen (Menschen, Tiere, Pflanzen, Spirits), das einfache, elementare, ursprüngliche und authentische Leben inkl. wundervollen magischen Ritualen und Zeremonien, der Umgang untereinander in einer großen, liebevollen und fürsorglichen Gemeinschaft, vor allem den Kindern und Älteren gegenüber, die Offenheit für alles und die Möglichkeit zur eigenen Heilung und Entwicklung darin. Zwar war ich anfangs skeptisch als Deutsch-Iranerin einen teilweise indianischen Weg zu gehen, hatte arge Probleme mit dem (Fleisch-) Konsumverhalten und den „Mondfrauen-Regeln“, aber inzwischen vermischen sich die Kulturen und Erfahrungen immer mehr und führt es mich zu mir und meinen Wurzeln, und bin ich voller Dankbarkeit und Wertschätzung für alles was ich auf diesem Weg lernen und erfahren kann. Gerade auch der Austausch mit Frauen und Frauen in Zeremonien berührt mich momentan sehr. (Unabhängig von den Zeremonien, aber gern genutzt in diesem Kreis von Menschen, gefallen mir auch Methoden wie „The Work“ oder der „Imago-Dialog“ oder der „Healing-Code“.) Und anscheinend erfülle auch ich eine Aufgabe in dieser Gemeinschaft, ob es durch die Beziehung mit Jens ist oder meine makrobiotisch-ökologisch-vegane Lebenseinstellung gepaart mit iranischem Familiensinn und deutscher Seminarhaus-Leidenschaft 😉

Jeder der mehr über ein Leben mit Zeremonien von uns erfahren möchte ist herzlich eingeladen uns anzusprechen oder zu Zeremonien oder Workshops zu kommen. Termine von uns und auch Freunden stehen im Kalender vom Treffpunkt Lokfelder Brücke. Ich habe ein gemischtes Fotoalbum angelegt, es öffnet sich mit Klick auf das Foto, s. oben 🙂