Ein Leben mit Zeremonien



Hier möchte ich (Melanie) euch einen kleinen allgemeinen Einblick geben in mein Leben mit Zeremonien, in meinem Zuhause in Lokfeld und an anderen Plätzen in der Welt.

Viele Menschen suchen ein wieder mehr (natur-) verbundenes Leben, den Sinn des Lebens und die Frage nach einer göttlichen Verbindung oder zu unseren Vorfahren, oft Gemeinschaft und persönliche Entwicklung und Heilung in oder nach schweren Zeiten oder Krankheiten, oder fühlen sich einfach richtig gut in einer Schwitzhütte. Und wünschen sich, allen anderen, den Kindern und zukünftigen Generationen ein Leben in Glück und Gesundheit. So ist es auch bei mir.

Mein Lehrer und Expartner Jens Hofmann erzählt auf seiner Website (www.jens-hofmann.de) über sich und seinen Weg mit Zeremonien seit 1988. Er gründete die Gemeinschaft „Four Directions Peoples Society“ mit seinem älteren Adoptiv-Bruder, Tobias Heinrichs in Niedersachsen, der wiederum adoptiert ist von der Familie Chipps in Süd Dakota, mehr zu der Lakota-Schwitzhüttenzeremonie steht hier. Inzwischen hat sich ein Kreis auch in Ungarn und Schweden gebildet. Neben der Schwitzhütte gibt es noch andere Zeremonien wie der Canupazeremonie, dem Steintanz, der Visionssuche, der Yuwipi, der Lowampi oder der Five Stick.

Ich selbst wurde im Herbst 2008 von Anke Kleesiek zu meiner ersten Schwitzhütte mitgenommen und fühlte mich dabei unendlich glücklich und richtig. Seit 21.03.2009 finden Schwitzhüttenzeremonien in meinem Garten statt. Sommer 2015 bis Winter 17/18 lebte Jens bei mir in Lokfeld, durch die Beziehung nahm ich an allen Zeremonien intensiv teil und wurde ein Mitglied der Gemeinschaft. 2016 war ich das erste Mal im Pine Ridge Reservat in Süd Dakota. Seit 10.02.2017 gieße ich selbst Schwitzhütten auf. Zum 21.06.2017 fand unser erster Steintanz in Ungarn statt, seitdem bin ich jährlich mindestens zur Sommersonnenwende dort und seit 2018 selbst Sonnentänzerin.

2019 führte mich dieser Weg wieder mehr zurück zu meinen Wurzeln. April 2020 begann meine Quantenarbeit mit Meditationen nach der Formel von Dr. Je Dispenza, später auch von José Silva bzw. Vishen Lakhiani und anderen. 2021 habe ich das erste Mal Schwitzhütten aufgegossen beim „Tribal Gathering Berlin“ und dem „New Healing Festival“.

Besonders berührt mich die starke Verbundenheit mit der Natur (Feuer, Wasser, Erde, Luft, Steine, Metall, Mond, Sonne, Morgenstern, Abendstern, Jahreszeiten, …) und allen Wesen (Menschen, Tiere, Pflanzen, Pilze, Spirits), das einfache, elementare, ursprüngliche und authentische Leben inkl. wundervollen magischen Ritualen und Zeremonien, der harmonische Umgang untereinander in einer großen, liebevollen und fürsorglichen Gemeinschaft / Sippe, vor allem den Kindern und Älteren gegenüber, die Tiefe der Kommunikation und Offenheit für alles und die Möglichkeit zur eigenen Heilung und Entwicklung darin. Raus aus der Opferrolle, rein in die Schöpferkraft! Zwar war ich anfangs skeptisch als Deutsch-Iranerin einen teilweise indianischen Weg zu gehen, hatte arge Probleme mit dem (Fleisch-) Konsumverhalten und den „Mondfrauen-Regeln“, aber inzwischen vermischen sich die Kulturen und Erfahrungen immer mehr und führt es mich zu mir und meinen Wurzeln, und bin ich voller Dankbarkeit und Wertschätzung für alles was ich auf diesem Weg lernen, erfahren und mit kreieren kann. Der Austausch mit Frauen in Zeremonien berührt mich sehr und ich setze mich besonders für Mondfrauen ein. Unabhängig von den Zeremonien, aber gern genutzt in diesem Kreis von Menschen, gefallen mir Methoden wie „The Work“ und der „Imago-Dialog“. Anscheinend erfülle ich eine Aufgabe in dieser Gemeinschaft, ob es durch die Beziehung mit Jens war oder meine makrobiotisch-ökologisch-vegane Lebenseinstellung gepaart mit iranischem Großfamiliensinn und deutscher Seminarhaus-Leidenschaft 😉

Wenn ihr mehr über mein Leben mit Zeremonien erfahren möchtet, sprecht mich gern an oder kommt mit zu Zeremonien oder Workshops. Termine von mir und auch einigen Freunden stehen im Kalender vom Treffpunkt Lokfelder Brücke.

Ahe Mitakuye Oyasin

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